Ein Serum-Ferritin-Wert über 220 µg/l deutet auf vorhandenes Speichereisen hin. Bei Eisenüberladung ist die Korrelation zwischen Serum-Ferritin und Speichereisen häufig aufgehoben. Bei einer Reihe von Erkrankungen z.B. bei akuter Hepatitis, Infektionen, Tumoren kann es zu "falsch" erhöhten Werten kommen, deshalb sollte man einen Entzündungsmarker z.B. CRP mitbestimmen.
Eisenmangel oder Eisenmangelanämie lässt sich vom Hämatologen gut behandeln. Allerdings ist die aktive Mitwirkung der Patienten erforderlich. Eisenpräparate in Tablettenform müssen meist über mehrere Monate regelmäßig und konsequent eingenommen werden. Außerdem sollte auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung geachtet werden.
Ferritin ist das Speichereiweiß für Eisen, das in freier Form für den Organismus giftig ist. Die Ferritin-Bestimmung im Blutserum dient dazu, einen Eisenmangel zu erkennen. In Kombination mit anderen Laborwerten gibt die Höhe des Ferritin-Spiegels auch Hinweise auf andere Krankheiten wie.
Daher stellt die Bestimmung des Ferritin-Wertes die sicherste Untersuchung dar um einen Eisenmangel festzustellen. Meistens wird das kleine Blutbild mit Hämoglobin, MCV, MCHC, MCH, Hamatokrit und Thrombozyten bestimmt. Diese Werte können alle noch im Normbereich liegen und trotzdem kann der Eisenspeicher Ferritin ganz leer sein. Erst wenn.
Eisenmangel ist die häufigste Mangelerkrankung der Menschheit. Über drei Milliarden Menschen sind davon betroffen. Es gibt zwei Phasen von Eisenmangel – das Frühstadium Eisenmangelsyndrom und das Spätstadium Eisenmangelanämie.
Bei Eisenmangel verbrauchen wir zu viel oder bekommen zu wenig Eisen. Eisenmangel zeigt sich durch Müdigkeit, Energielosigkeit, Schlafstörung oder Blutarmut Eisenmangelanämie. Eisenmangel kann eher schwierig über die Ernährung, aber effektiv medikamentös ausgeglichen werden.
Ferritin ist auch ein Akute-Phase-Protein. Unser Körper produziert es in relativ großer Menge, ohne dass Eisen daran gebunden ist, wenn wir eine Entzündung haben. Somit kann eine chronische Entzündung durchaus zu einem Eisenmangel führen.
Damit das Eisen im Blut zu den Geweben gelangt, die es brauchen, benötigt es einen Transporter – ein Eiweiß namens Transferrin. Ferritin speichert Eisen. Auf diese Weise schützt Ferritin die Körperzellen vor schädlichem freiem Eisen. Transferrin Ferritin.
Differentialdiagnostisch ist die Bestimmung von Ferritin entscheidend, da ein vermindertes Ferritin praktisch beweisend für einen Eisenmangel ist. Ein erhöhtes Ferritin schließt aber eine Eisenmangelanämie nicht aus, da es als Akute-Phase-Protein bei Entzündungsprozessen erhöht sein kann und einen Mangel dadurch kaschiert.
16.12.2012 · Er ist bei stärker ausgeprägtem Eisenmangel zwar meistens auch erniedrigt, aber das muß auch nicht in jedem Falle so sein und man sollte sich nur wegen eines erhöhten Eisen im Serum-Wertes nicht darüber hinwegtäuschen lassen, daß die Eisenspeicher also Ferritin trotzdem schon total erschöpft sein können und daß ein Eisenmangel.